Regensburg – Die Top 10 der Sehenswürdigkeiten in Regensburg

Die Highlights von Regensburg

Regensburg in der Oberpfalz, die wunderschöne Stadt an der Donau und viertgrößte Stadt in Bayern, zieht vor allem wegen ihrer fast vollständig erhaltenen mittelalterlichen Altstadt jährlich tausende Besucher an. Als eine der ältesten Städte Deutschlands finden sich in Regensburg zahlreiche Kirchen und Bauwerke aus längst vergangenen Tagen in wunderschönen kleinen Gassen. Mit dem Schloss Thurn und Taxis und dem Herzogshof befinden sich außerdem auch zwei schöne Schlösser in Regensburg. Für Tierliebhaber empfiehlt sich besonders der Reptilienzoo Regensburg und für Reisende mit Kindern gibt es viele schöne Parks und Museen. Der Dörnbergpark eignet sich dabei durch den Kinderspielplatz und das kleine Bistro besonders gut für den Besuch mit Kindern. Aber auch der Stadtpark und der Donaupark lassen den Naturliebhaber ganz auf seine Kosten kommen. Wer kulinarisch etwas ausprobieren möchte, dem sei die Regensburger Wurst empfohlen, eine 10 cm lange und circa 4 cm dicke Wurst, die heiß oder kalt pur oder mit Beilagen genossen werden kann. Die Regensburger Spezialitäten sind etwas für alle, die gern naschen, das Reichstagskonfekt, Donau-Muscheln oder auch leckere Nussbeugerl.

Ein Besuch in Regensburg lohnt sich auch für alle, die die Abende gerne in Bars, Kneipen und Clubs verbringen, denn Regensburg hat eine der höchsten Kneipendichten in Europa. Nur in der Altstadt finden sich bereits über 350 Cafés, Bars, Szenekneipen, Clubs und Discos. Hier ist für jeden etwas dabei. Regensburg ist in jedem Fall eine Reise wert.

Die Top Sehenswürdigkeiten von Regensburg

Es gibt in Regensburg zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Seien es Museen, Kirchen, besondere Bauwerke und Plätze oder Denkmäler. Sie alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, aber es gibt einige, die man bei seiner Reise nach Regensburg in jedem Fall ansehen sollte. Daher konzentrieren wir uns im Folgenden auf die Top 10 Sehenswürdigkeiten in Regensburg.

  1. Walhalla

Auch wenn sich die Walhalla nicht direkt in Regensburg, sondern 10 Kilometer entfernt befindet, ist sie ein absolutes Muss für jeden Regensburg Besucher. Diese Ruhm- und Ehrenhalle beherbergt viele bedeutende Persönlichkeiten der deutschen und europäischen Geschichte. Besonders eindrucksvoll ist die Verkleidung aus Marmor im Innenbereich der Walhalla. Doch auch der Außenbereich ist mit seinen über 350 Stufen sehr imposant und sehenswert. Am Besten ist man am frühen Morgen bereits da und genießt den traumhaften Sonnenaufgang von der Walhalla aus. Eine besonders empfehlenswerte Anreise ist die Anreise per Boot von Regensburg aus. Die Bootstouren beginnen hier an der Steinernen Brücke.

  1. Altstadt Regensburg

Die Altstadt von Regensburg ist ein kleines Juwel. Nicht umsonst bezeichnet man Regensburg auch als „mittelalterliches Wunder Deutschlands“. Ausgezeichnet wurde die Schönheit der Regensburger Altstadt 2006 mit der Aufnahme in die UNESCO-Liste als Weltkulturerbe. Und dieser Auszeichnung wird sie gerecht, die fast 2000 Jahre alte Altstadt eignet sich hervorragend für einen ausgedehnten Spaziergang. In ihr lassen sich fast 1000 Denkmäler besichtigen und die günstige Lage an der Donau lädt zu einer Schifffahrt ein. Doch nicht nur die Schönheit, auch die historische Bedeutung der Stadt sind nicht zu unterschätzen. So wurde im „Immerwährenden Reichstag“ zu Regensburg Politikgeschichte geschrieben.

  1. Haidplatz

Im Zentrum der mittelalterlichen Altstadt von Regensburg findet sich der Haidplatz. Dieser eignet sich perfekt für eine kleine Pause nach einem ausgiebigen Spaziergang. Aufgrund des beschränkten Zugangs für Autos ist der Haidplatz sehr verkehrsberuhigt. Dies hat dazu geführt, dass sich hier zahlreiche Cafés und Restaurants niedergelassen haben. Umgeben von eindrucksvollen mittelalterlichen Hausburgen kann man hier ganz entspannt im freien ein Mittag- oder Abendessen genießen oder an einer der zahlreichen Veranstaltungen teilnehmen. Oder man genießt einfach einen Kaffee und lässt das Regensburger Leben auf sich wirken, denn nicht nur Touristen kommen gerne zum Haidplatz auch für Einheimische ist der Platz ein beliebter Treffpunkt.

  1. Steinerne Brücke

Seit über 850 Jahren dient die Steinerne Brücke als Donauübergang. Über viele Jahrhunderte war sie zwischen Ulm und Wien sogar der einzige Weg, um die Donau zu überqueren. Das mittelalterliche Bauwerk wurde in nur elf Jahren fertiggestellt, was in Anbetracht der Erbauungszeit und der Größe der Brücke sehr imposant ist. Die Brücke hat nicht mehr das gleiche Aussehen wie vor 850 Jahren, dies ist Naturkatastrophen und Kriegen geschuldet. Aber auch wenn die Brücke über die Jahre zwei der drei Türme verloren hat, so hat sie nie an Schönheit verloren. Auch Jahrhunderte später ist es noch ein imposantes Bauwerk, dass einen Besuch lohnt und sicherlich nicht ganz unbeteiligt war an der Aufnahme von Regensburg in die UNESCO-Liste.

  1. Dom St. Peter

Bei einem Besuch in Regensburg darf ein Besuch des Dom St. Peter in keinem Fall fehlen. Er ist neben der steinernen Brücke nicht nur das Bauwerk, dass das Stadtbild von Rensburg am meisten prägt. Er ist auch eine der bedeutendsten Kathedralen Deutschlands. Mit dem Bau des Doms wurde bereits 12700 begonnen, doch es dauerte über 600 Jahre bis der in mehreren Etappen fertiggestellte Dom sein heutiges Erscheinungsbild erlangte. Besonders eindrucksvoll ist das 32 Meter hohe Gewölbe und die vollständig erhaltenen mittelalterlichen Glasfenster.

  1. Altes Rathaus

Das Alte Rathaus gilt als Vorläufer der deutschen Parlamente, der europäischen Union und der UNO. Denn in diesem Rathaus wurde von 1663 bis 1806 der immerwährende Reichstag abgehalten. In diesem Gebäude aus dem Jahre 1245 kann man Geschichte erleben. Es gibt zahlreiche Zeugnisse aus der Vergangenheit, die diese verständlich und fühlbar machen. Für Besucher mit starken Nerven finden sich im Keller des Alten Rathauses originale Folterwerkzeuge aus dem Mittelalter. Diese sind sicherlich nichts für Jedermann, aber ein eindrucksvoller Einblick in die Rechtsprechung vergangener Tage.

  1. Historisches Museum

Wer noch tiefer in die Geschichte von Regensburg und Ostbayern eindringen will, der ist im Historischen Museum genau richtig. Hier finden sich Geschichte, Kunst und Kultur beginnend mit der Steinzeit bis in die Neuzeit. Zahlreiche Exponate, die das Leben der Menschen in und um Regensburg darstellen bieten einen interessanten Einblick in die Geschichte der Stadt. Sei es die Rekonstruktion einer römischen Küche oder Statuen aus vergangen Zeiten. Hier finden sich zahlreiche eindrucksvolle Exponate, die den Besucher die Geschichte erleben lassen.

  1. Goliathhaus

Wer von der Steinerne Brücke etwas weiterläuft, dem entgeht kaum das monumentale Gemälde an der Patrizierburg. Bereits 1573 beauftragten die damaligen Eigentümer dieses Kunstwerk. Es stellt eindrucksvoll den Kampf zwischen David und Goliath dar. Wer genau hinsieht erkennt einen kleinen grünen Frosch am unteren Bildrand, der von einem Restaurator in das Bild eingefügt wurde. Nicht nur das Gemälde, auch die Patrizierburg selbst sind einen Blick wert. Die Bewunderung des Goliathhauses lässt sich sehr gut mit einem Besuch des Turmtheaters verbinden, welches sich im gleichen Gebäude befindet und ein kulturelles Highlight von Regensburg darstellt.

  1. Porta Praetoria

Die Porta Praetoria ist das älteste Bauwerk von Regensburg und Zeugnis der Gründung der Stadt durch die Römer. Sein Bedeutungsverlust in der Vergangenheit ist dem Bau der Steinernen Brücke zuzuschreiben, der eine Umstrukturierung der Stadt mit sich brachte und so das Tor weitestgehend überflüssig machte. So überflüssig, dass es über einen langen Zeitraum vergessen wurde und erst mit der Wiederentdeckung im Rahmen von Abbrucharbeiten wieder an Bedeutung gewann. Heute ist diese Bedeutung jedoch ausschließlich touristischer Natur. Ein Besuch des Tores lohnt dennoch in jedem Fall.

  1. Alte Kapelle

Die Alte Kapelle befindet sich nicht weit entfernt vom Dom St. Peter. Was auf den ersten Blick so unscheinbar aussieht und klingt ist nicht weniger als die älteste Kirche Bayerns. Sie wurde im Jahre 875 als Geschenk von Papst Benedikt VIII. von Ludwig dem Deutschen errichtet. Wer die Kirche besucht sollte sich in jedem Fall das Gnadenbild anschauen, welches die Gottesmutter Maria mit dem Jesuskind abbildet. Eindrucksvoll ist auch der Innenraum, der in Weiß und Gold erstrahlt und vom Glanze des Rokokos und des 18. Jahrhunderts zeugt.